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Liebe Stimmbürgerin, lieber Stimmbürger

Plakat heute Wahlen

Sind Sie gerade 18 Jahre alt geworden oder haben Sie sich vor Kurzem eingebürgert? Dann gehören Sie zu den rund 400 000 Personen, die am 20. Oktober zum ersten Mal an eidgenössischen Wahlen teilnehmen dürfen. Aber auch wenn Sie schon länger wahlberechtigt sind: Diese Anleitung soll Ihnen helfen, den Wahlzettel so auszufüllen, dass Ihre Stimme zählt.
Nutzen Sie das Privileg, wählen zu dürfen – und eine Auswahl zu haben.

Egal ob links, Mitte oder rechts: Die gewählten Kandidatinnen und Kandidaten werden in den nächsten vier Jahren Entscheide treffen, die uns alle betreffen. Sorgen Sie dafür, dass es Frauen und Männer sind, die Ihre Meinung am besten vertreten!

Unterschrift Walter Turnherr

Walter Thurnherr
Bundeskanzler

Erklärvideo «Wie wählen?»

Regeln

Bild eines Polizisten, der auf einem Wahlzettel steht.

Grundsätzliches

  • Halten Sie sich an die Vorgaben Ihrer Gemeinde und Ihres Kantons.
  • Schreiben Sie von Hand, gut leserlich.
  • Halten Sie sich an die Fristen.

Wahlzettel

  • Verwenden Sie nur einen amtlichen Wahlzettel.
  • Reichen Sie für den Nationalrat nur einen Wahlzettel ein.
  • Auf Ihrem Wahlzettel muss mindestens ein gültiger Name stehen.
  • Schreiben Sie ausser Namen und Nummern von Kandidierenden nichts Zusätzliches auf den Wahlzettel, auch nicht Ihre Unterschrift.

Kandidaturen

  • Gültig sind nur Namen, die auf vorgedruckten Wahlzetteln stehen.
  • Schreiben Sie Namen, Vornamen und Nummern der Kandidierenden immer aus. Gänsefüsschen, «dito» oder Ähnliches sind nicht erlaubt.
  • Ein Name darf nur einmal wiederholt werden (kumulieren), nicht mehrmals.
  • Der Wahlzettel darf maximal so viele Namen enthalten, wie Ihrem Kanton Sitze zustehen.

Stimmabgabe

  • Sie können brieflich, an der Urne und – je nach Kanton – per Internet wählen.
  • Bei der brieflichen Stimmabgabe müssen Sie den Stimmrechtsausweis unterschreiben und mitschicken (Ausnahme: Kanton Basel-Stadt).
  • Geben Sie die Wahlunterlagen rechtzeitig ab (Wahlzettel und Stimmrechtsausweis).
  • Letzte Gelegenheit, die Wahlunterlagen abzugeben, haben Sie am Wahlsonntag in Ihrem Wahllokal. Beachten Sie die Öffnungszeiten.

www.ch.ch/wahlen2019

Auf der Wahlplattform von Bund und Kantonen finden Sie
  • das Erklärvideo «Wie wählen?»
  • Details zu den Wahlregeln
  • Informationen über die Wahlen 2019
  • Wissenswertes zum Parlament
  • die Wahlresultate.

Weitere Informationen

Wahlzettel

Vorgedruckte Wahlzettel

Bild eines vorgedruckten Wahlzettels, der nicht verändert wurde.

Wahlzettel unverändert lassen

Wenn Sie den vorgedruckten Wahlzettel unverändert abgeben, erhält die Partei so viele Stimmen (Parteistimmen), wie Namen (Kandidatenstimmen) und leere Zeilen (Zusatzstimmen) aufgeführt sind.

Bild eines vorgedruckten Wahlzettels, bei dem der Name einer Kandidatin durchgestrichen wurde.

Wahlzettel verändern

1. Streichen: Sie können vorgedruckte Namen von Kandidatinnen und Kandidaten durchstreichen. Dadurch erhalten diese Personen keine Kandidatenstimme von Ihnen. Die nun leere Zeile gilt nur als Stimme für die Partei – es sei denn, sie schreiben einen andern Namen hin.

Bild eines vorgedruckten Wahlzettels, auf dem kumuliert wurde: Der Name einer Kandidatin wurde ein zweites Mal hingeschrieben.

2. Kumulieren: Sie können einen vorgedruckten Namen (inkl. Kandidatennummer) handschriftlich einmal wiederholen. Dadurch erhält diese Person zwei Stimmen von Ihnen. Der gleiche Name darf höchstens zweimal auf dem Wahlzettel aufgeführt werden. Gänsefüsschen und Vermerke wie «dito» sind ungültig.

Bild eines vorgedruckten Wahlzettels, auf dem panaschiert wurde: Der Name einer Kandidatin von einer anderen Partei wurde hinzugefügt.

3. Panaschieren: Sie können Kandidatinnen und Kandidaten anderer Listen auf Ihren Wahlzettel schreiben. Diese erhalten somit Ihre Kandidatenstimme und deren Partei Ihre Parteistimme.

Listenverbindungen

Parteien und politische Gruppierungen gehen Listen- und Unterlistenverbindungen ein, um ihre Wahlchancen zu verbessern. Bei der Auszählung werden die Stimmen, welche die Bündnispartner erhalten haben, zuerst addiert: So wird ermittelt, wie viele Mandate sie zusammen zugute haben. Anschliessend werden die gemeinsam eroberten Mandate nach den Proporzregeln auf die einzelnen Bündnispartner verteilt. Gewählt sind dann die Kandidierenden mit den meisten Stimmen. Listen- und Unterlistenverbindungen sind auf den Wahlzetteln vermerkt.

Weitere Informationen

Leere Wahlzettel

Bild eines leeren Wahlzettels, bei dem oben der Name einer Partei hingeschrieben wurde.

Mit Parteibezeichnung

Wer einen leeren Wahlzettel benützt, kann oben die Bezeichnung und/oder die Nummer seiner bevorzugten Partei hinschreiben: Beides finden Sie auf den vorgedruckten Wahlzetteln. Unten auf die leeren Linien müssen Sie mindestens einen Namen einer Kandidatin oder eines Kandidaten notieren (inkl. Nummer).

Leere Zeilen werden der oben hingeschriebenen Partei als Parteistimme angerechnet.

Bild eines leeren Wahlzettels, bei dem oben kein Name einer Partei hingeschrieben wurde.

Ohne Parteibezeichnung

Wenn Sie oben die Felder für die Parteibezeichnung und -nummer leer lassen, werden allfällige leere Zeilen keiner Partei zugerechnet: Diese Stimmen gehen verloren.

Proporz

In den meisten Kantonen erfolgen die Nationalratswahlen nach dem Verhältniswahlrecht (Proporz): Zuerst werden die Mandate auf die kandidierenden Parteien verteilt, und zwar proportional zur Anzahl Stimmen, die sie erhalten haben (Kandidaten- plus Zusatzstimmen). Anschliessend werden die Mandate auf die kandidierenden Personen verteilt, die innerhalb der Listen am meisten Stimmen erzielt haben.

Weitere Informationen

Stimmabgabe

Bild von einem Post- und von einem Gemeinde-Briefkasten

Brieflich

  • Beachten Sie die Besonderheiten Ihrer Gemeinde und Ihres Kantons und halten Sie sich an deren Vorgaben.
  • Legen Sie den Wahlzettel ins Stimmkuvert (allenfalls zusammen mit jenem der Ständeratswahl) und kleben dieses zu.
  • Unterschreiben Sie den Stimmrechtsausweis auf dem dafür vorgesehenen Feld (Ausnahme: Kanton Basel-Stadt).
  • Stecken Sie den Stimmrechtsausweis und das Stimmkuvert ins amtliche Zustellkuvert. In einigen Kantonen ist das Stimmkuvert auch das Zustellkuvert.
  • Werfen Sie dieses in den Briefkasten Ihrer Gemeinde oder der Post.
  • A- und B-Post: Achten Sie auf die Zustellfristen und (wo nötig) auf eine ausreichende Frankierung.
Bild einer Wahlurne

An der Urne

  • An mindestens zwei der vier letzten Tage vor dem Wahlsonntag können Sie Ihren Wahlzettel im Wahllokal Ihrer Gemeinde abgeben.
  • Folgendes müssen Sie mitnehmen: das amtliche Stimmkuvert mit dem Wahlzettel der Nationalratswahl (und allenfalls der Ständeratswahl) sowie den Stimmrechtsausweis und einen amtlichen Ausweis.
  • Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten Ihrer Gemeinde.
Bild eines Computer-Bildschirms

Online

  • In einigen Kantonen können sowohl Auslandschweizerinnen und –schweizer als auch Inlandschweizerinnen und -schweizer per Internet wählen.
  • Sie können sich bei der elektronischen Stimmabgabe vor Manipulationen schützen, indem Sie sich an die Instruktionen Ihres Kantons und Ihrer Gemeinde halten.
  • Ob Ihr Kanton beim Projekt «Vote électronique» mitmacht und welche Regeln dabei gelten, sehen Sie auf: www.ch.ch/wahlen2019/evoting

Parlament

Grosse und kleine Kammer

Das Schweizer Parlament besteht aus zwei Kammern: dem Nationalrat («grosse Kammer»: 200 Sitze) und dem Ständerat («kleine Kammer»: 46 Sitze). Der Nationalrat vertritt die Bevölkerung der Schweiz. Der Ständerat repräsentiert die 26 Kantone. Die zwei Räte sind einander gleichgestellt: Alle Geschäfte werden sowohl vom Nationalrat als auch vom Ständerat behandelt. Ihre Beschlüsse müssen übereinstimmen, damit sie in Kraft treten.

Das Parlament...


Bild eines Paragraphen-Zeichens
... beschliesst Gesetze

Die Hauptaufgabe des Parlaments ist es, Gesetze zu erlassen. Es verabschiedet Verfassungsänderungen, die Volk und Ständen zum Entscheid vorgelegt werden und Bundesgesetze, gegen die das Referendum ergriffen werden kann.

Bild eines Sparschweins
... genehmigt das Budget

Das Parlament legt fest und kontrolliert, wofür die Einnahmen des Bundes verwendet werden: Für die AHV beispielsweise, für die Bildung, die Landesverteidigung, für den Verkehr, für die Landwirtschaft etc.

Bild einer Bundesrätin und eines Weibels
... wählt den Bundesrat

Als «Vereinigte Bundesversammlung» wählen National- und Ständerat die sieben Mitglieder des Bundesrats, die Bundeskanzlerin oder den Bundeskanzler und die Mitglieder der eidgenössischen Gerichte.

Weitere Informationen

Sitzverteilung

Bild von Stühlen, die mit allen Kantonswappen dekoriert sind

Der Nationalrat hat 200 Sitze. Diese werden nach der Bevölkerungszahl auf die 26 Kantone verteilt. Jeder Kanton hat Anspruch auf mindestens einen Sitz. Je grösser ein Kanton bevölkerungsmässig ist, desto mehr Sitze stehen ihm zu. Im Schnitt vertritt jedes Nationalratsmitglied rund 42 000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Majorzkantone

Kantone, die aufgrund ihrer Bevölkerungszahl nur ein Mitglied in den Nationalrat entsenden können, wählen ihre Vertreterinnen und Vertreter nach dem Majorzsystem: Gewählt ist, wer am meisten Stimmen erhält.

Anzahl Sitze im Nationalrat 2019–2023

ZH
35
BE
24
VD
19
AG
16
SG
12
GE
12
LU
9
TI
8
VS
8
BL
7
FR
7
SO
6
TG
6
BS
5
GR
5
NE
4
SZ
4
ZG
3
JU
2
SH
2
UR
1
AI
1
GL
1
NW
1
OW
1
AR
1

Parteien

Bild eines Wahlplakats

Parteien engagieren sich auf allen politischen Ebenen: in den Gemeinden, in den Kantonen und auf Bundesebene. Sie tragen zur Meinungsbildung bei, rekrutieren Kandidatinnen und Kandidaten für öffentliche Ämter, ergreifen Initiativen und Referenden und haben eine gewichtige Stimme bei Vernehmlassungsverfahren zu neuen Vorlagen.

12 Parteien im Nationalrat

Die Politiklandschaft der Schweiz besteht aus vielen Parteien, von denen auf Bundesebene keine die Mehrheit hat. Der Nationalrat setzt sich in der zu Ende gehenden Legislatur 2015–2019 aus 12 Parteien zusammen. Sechs davon sind auch im Ständerat vertreten, vier auch im Bundesrat.

Die im Nationalrat vertretenen Parteien stellen sich weiter unten kurz vor. Die Reihenfolge der Selbstporträts entspricht der Anzahl Nationalratssitze 2015–2019.

Fraktionen

Das Parlament ist politisch in Fraktionen gegliedert. Sie bestehen aus Parlamentsmitgliedern derselben oder gleichgesinnter Parteien. Im Nationalrat ist die Fraktionszugehörigkeit Voraussetzung für den Einsitz in einer Kommission. Je grösser eine Fraktion ist, desto mehr Kommissionssitze stehen ihr zu und desto grösser ist ihr Einfluss im Parlament.

Fraktionen im Nationalrat 2015 – 2019

Grafik zu den Fraktionen: Sie zeigt die Anteile der Fraktionen im Nationalrat 2015-2019
Tabelle zur Sitzverteilung im National- und Ständerat
FraktionenParteienNationalratStänderatTotal
SVPSVP, Lega, MCR, Parteilose68674
SPSP431255
FDP-LiberaleFDP.Die Liberalen331245
CVPCVP, EVP, CSP OW301343
GrüneGPS, PdA12113
BDPBDP718
GrünliberaleGLP707
20045*245*

* 1 Sitz im Ständerat ist vakant

Weitere Informationen

Selbstporträt
Logo der SVP
Schweizerische Volkspartei SVP
  • 29,4% Wähleranteil (Nationalratswahlen 2015)
  • 64 Sitze im Nationalrat (13 Frauen, 51 Männer)
  • 5 Sitze im Ständerat (5 Männer)
  • 2 Bundesratsmitglieder (2 Männer)
Für eine freie und sichere Schweiz

Die SVP setzt sich ein für eine unabhängige und neutrale Schweiz und gegen den schleichenden EU-Beitritt. Die Zuwanderung gilt es zu begrenzen. Nur so können wir garantieren, dass die einheimischen Arbeitnehmer, insbesondere die über 50-Jährigen, nicht verdrängt werden. Die finanzielle Sicherung der AHV ist ein Muss. Der Missbrauch der Sozialwerke ist konsequent zu bekämpfen. Die SVP setzt sich für eine sichere Schweiz ein durch konsequente Ausschaffung krimineller Ausländer und eine Verschärfung des Strafgesetzes.

Die SVP vertritt liberal-konservative Werte. Wir kämpfen für die Pflege der schweizerischen Eigenart und Heimat, für Meinungsvielfalt und direkte Demokratie, für die Freiheit und die Verantwortung des Einzelnen sowie für das Miteinander von Frau und Mann und der Generationen. Wir wollen, dass die Menschen ihr Leben selbst bestimmen können und dass möglichst viel vom eigenen Lohn in ihrem Portemonnaie bleibt.

www.svp.ch
Selbstporträt
Logo der SP
Sozialdemokratische Partei SP
  • 18,8% Wähleranteil (Nationalratswahlen 2015)
  • 43 Sitze im Nationalrat (24 Frauen, 19 Männer)
  • 12 Sitze im Ständerat (4 Frauen, 8 Männer)
  • 2 Bundesratsmitglieder (1 Frau, 1 Mann)
Für alle statt für wenige

Die SP will, dass es allen gut geht. Aber Lohndruck, Arbeitslosigkeit und hohe Krankenkassenprämien belasten viele Menschen in der Schweiz. Frauen und Männer sind noch immer nicht gleichgestellt. Die Klimaerwärmung bedroht uns alle. Damit sich daran etwas ändert, brauchen wir Ihre Stimme. Ihre Stimme für die SP ist eine Stimme für mehr Gerechtigkeit und mehr Solidarität.

Konkret setzen wir uns dafür ein, dass alle Menschen in der Schweiz das Recht auf eine Ausbildung und einen Arbeitsplatz haben. Wir wollen, dass niemand mehr als 10 Prozent seines Einkommens für Krankenkassenprämien ausgeben muss. Wir stehen für die Gleichstellung von Frau und Mann. Und wir kämpfen konsequent gegen die Klimaerwärmung: Kein Geld mehr für Öl – dafür investieren wir in erneuerbare Energien.

Arbeit, Gesundheit, Gleichstellung und Umwelt: Mit konkreten Projekten machen wir unser Land bereit für die Zukunft.

www.spschweiz.ch
Selbstporträt
Logo der FDP
FDP.Die Liberalen
  • 16,4% Wähleranteil (Nationalratswahlen 2015)
  • 33 Sitze im Nationalrat (7 Frauen, 26 Männer)
  • 12 Sitze im Ständerat (12 Männer)
  • 2 Bundesratsmitglieder (1 Frau, 1 Mann)
Gemeinsam weiterkommen

Liebe Schweizerinnen und Schweizer

Wir sind die Partei, die an Sie glaubt. Sie sollen frei und selbstbestimmt Ihre Entscheidungen treffen. Für Ihre Freiheit kämpfen wir jeden Tag, weil Sie damit verantwortungsvoll umgehen. Wir machen Politik für alle Schweizerinnen und Schweizer. Wir spielen nicht Stadt gegen Land, Arm gegen Reich oder Jung gegen Alt aus, sondern leben den Gemeinsinn. Er hält die Schweiz zusammen. Wir machen eine nachhaltige Politik für die Zukunft. Der Blick nach vorne sichert Arbeitsplätze und damit den Wohlstand für alle Menschen – heute wie auch für die nächsten Generationen. Wir treiben den Fortschritt voran.

Die FDP kämpft für eine starke und selbstbewusste Schweiz – für unsere Heimat. Packen wir gemeinsam unsere Chancen an. Denn nur gemeinsam kommen wir weiter. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen.

Petra Gössi, FDP-Präsidentin, 2019

www.fdp.ch
Selbstporträt
Logo der CVP
Christlichdemokratische Volkspartei CVP
  • 11,6% Wähleranteil (Nationalratswahlen 2015)
  • 27 Sitze im Nationalrat (7 Frauen, 20 Männer)
  • 13 Sitze im Ständerat (2 Frauen, 11 Männer)
  • 1 Bundesratsmitglied (1 Frau)
Freiheit und Solidarität.
Wir halten die Schweiz zusammen.

Die CVP schafft als Mittepartei tragfähige und konstruktive Lösungen. Mit unserer Gesundheitspolitik setzen wir uns für eine flächendeckende, hochwertige und gleichzeitig bezahlbare medizinische Versorgung für alle ein. Unsere Kostenbremse-Initiative ist das einzig wirksame Mittel gegen die ungebremst wachsende Prämienlast. Mit unserer Sozialpolitik engagieren wir uns dafür, dass auch kommende Generationen sichere und faire Renten erhalten. Mit unserer Europa- und Aussenpolitik verteidigen wir die Souveränität der Schweiz und stehen gleichzeitig für einen sicheren Marktzugang ein. Mit unserer Wirtschaftspolitik fordern wir gute Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen, welche Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt wahrnehmen. Mit unserer Umweltpolitik setzen wir uns für das Klima und erneuerbare Energien ein. Mit unserer Migrationspolitik fördern und fordern wir Integration.

www.cvp.ch
Selbstporträt
Logo der Grünen
GRÜNE
  • 7,1% Wähleranteil (Nationalratswahlen 2015)
  • 11 Sitze im Nationalrat (7 Frauen, 4 Männer)
  • 1 Sitz im Ständerat (1 Mann)
Haltung zeigen: Klimawahl!

Die GRÜNEN verbinden Umweltschutz mit sozialer Gerechtigkeit. Wir setzen uns für den Klimaschutz, die Artenvielfalt und unsere Landschaften ein. Für uns gehen Umweltschutz und eine nachhaltige Wirtschaft Hand in Hand. Wir wollen eine bessere Verteilung des Wohlstands, bezahlbare Mieten und Krankenkassenprämien, fairen Handel und eine aktive Friedensförderung.

Klima konsequent schützen

Mit einer grünen Wirtschaft. Mit dem Ausbau von ÖV, Fuss- und Veloverkehr. Mit einer naturnahen Landwirtschaft. Mit erneuerbaren Energien und Innovation.

Gleichberechtigung für alle stärken

Mit guter Bildung, starkem Lohnschutz und würdigen Renten. Mit Lohngleichheit und Elternurlaub. Mit der Ehe und dem Adoptionsrecht für alle.

Haltung zeigen - Populismus stoppen

Mit einer offenen und solidarischen Gesellschaft. Mit einer Stärkung der Menschenrechte. Mit individueller Freiheit in einem Klima des Respekts.

www.gruene.ch
Selbstporträt
Logo der Grünliberalen
Grünliberale Partei GLP
  • 4,6% Wähleranteil (Nationalratswahlen 2015)
  • 7 Sitze im Nationalrat (3 Frauen, 4 Männer)
Es ist Zeit. Mehr Klimaschutz. Mehr Innovation. Mehr Europa.

Die Verbindung von Wirtschaft und Umwelt steht im Zentrum unserer Politik. Eine intakte Umwelt, eine innovative Wirtschaft und gesunde Finanzen sind die Basis für unseren Wohlstand. Diesen wollen wir mit einem nachhaltigen Wachstum für künftige Generationen erhalten.

Grosse Herausforderungen wie der Klimaschutz können nur gemeinsam und international koordiniert gelöst werden. Die Grünliberalen stehen für eine offene und vernetzte Schweiz. Die Weiterentwicklung der Bilateralen Verträge ist eine enorme Chance für unser Land. Wir treten den Abschottern von links und rechts entschieden und optimistisch entgegen.

Wir wollen in einer vielfältigen Gesellschaft leben, in der die individuelle Freiheit und die Eigenverantwortung einen hohen Stellenwert geniessen. Die Gleichstellung von Mann und Frau, die Ehe für alle und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind für uns zentral.

www.grunliberale.ch
Selbstporträt
Logo der BDP
Bürgerlich-Demokratische Partei BDP
  • 4,1% Wähleranteil (Nationalratswahlen 2015)
  • 7 Sitze im Nationalrat (1 Frau, 6 Männer)
  • 1 Sitz im Ständerat (1 Mann)
BDP. Langweilig, aber gut.

Wer keine Politstars wünscht, sollte die BDP wählen. Denn gute politische Ideen brauchen Sachlichkeit und Objektivität. Nüchtern setzen wir uns mit Problemen auseinander. Stures Verharren auf Forderungen und Positionen sind nicht unser Ding. Um mehrheitsfähige Lösungen zu erarbeiten, gehen wir auch Allianzen ein. Wir bringen frische Denkansätze für eine liberale und innovative Schweiz ein.

Schwerpunkte

Wir wollen das Rentenalter mit der Lebenserwartung verknüpfen. Zudem fordern wir ein Zeitvorsorgesystem. Wer Menschen in der Freizeit betreut, kann diese Leistung als Zeitguthaben für seine Betreuungsbedürfnisse im Alter einfordern.
Wir nehmen den Klimawandel ernst. Als bürgerliche Partei unterstützen wir eine geordnete Energiewende.
Wir sind gegen Isolation und gegen den EU-Beitritt.
Wir sind für den bilateralen Weg.
Wir fordern einen Verzicht auf Kriegsmaterialexporte in Bürgerkriegsgebiete und setzen uns für eine verantwortungsvolle Schweiz ein.

www.bdp.info
Selbstporträt
Logo der EVP
Evangelische Volkspartei EVP
  • 1,9% Wähleranteil (Nationalratswahlen 2015)
  • 2 Sitze im Nationalrat (1 Frau, 1 Mann)
Aus Leidenschaft für Mensch und Umwelt.
Für Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Menschenwürde.

Die EVP setzt sich seit 100 Jahren für eine lebenswerte Schweiz, ein soziales Miteinander und den Schutz der Umwelt ein. Auf Grundlage christlicher Werte politisiert sie lösungs- und werteorientiert. Sie setzt sich ein für Familien, sozial Schwächere und Menschen mit Behinderungen. Die EVP macht sich stark für ethisches Wirtschaften mit sozialer Verantwortung. Sie kämpft gegen Menschenhandel und Ausbeutung. Sie setzt sich ein für den sozialen und religiösen Frieden im Land sowie für eine gerechte Generationenpolitik.
Konkret für:

  • Ausbau der Prävention gegen sexuelle Ausbeutung
  • konsequente Strafverfolgung bei Arbeitsausbeutung
  • generationengerechte Reform der Altersvorsorge
  • konsequente Energiewende
  • flächendeckende Palliative Care als Alternative zur Suizidbeihilfe
  • konkrete Rahmenbedingungen für den sozialen und religiösen Frieden
  • Ausbau der Entwicklungszusammenarbeit.

EVP – Damit Werte wieder zählen!

www.evppev.ch
Selbstporträt
Logo der Lega dei Ticinesi
Lega dei Ticinesi LdT
  • 1% Wähleranteil (Nationalratswahlen 2015)
  • 2 Sitze im Nationalrat (1 Frau, 1 Mann)
Eine Bewegung für die Leute
  • Nein zu einem schleichenden EU-Beitritt
  • Schutz von schweizerischen Besonderheiten
  • Nein zur Personenfreizügigkeit
  • Inländervorrang bei Stellenbesetzungen
  • Schluss mit der Einwanderung in den Sozialstaat
  • Bewahrung des Föderalismus
  • Ausschaffung ausländischer Staatsangehöriger, die Straftaten begehen oder unser Sozialsystem missbrauchen
  • Weniger Geld für die Entwicklungshilfe – stattdessen mehr Geld für die AHV
  • Nein zum fortschreitenden Abbau der Armee
  • Schluss mit der Kriminalisierung der Autofahrerinnen und Autofahrer
  • Verschärfung der Asylpolitik
  • Schluss mit der laschen Einbürgerungspraxis
  • Nein zur Erhöhung des AHV-Rentenalters
www.lega-dei-ticinesi.ch
Selbstporträt
Logo der CSP
Christlichsoziale Partei Obwalden CSP OW
  • 0,4% Wähleranteil (Nationalratswahlen 2015)
  • 1 Sitz im Nationalrat (1 Mann)
Offen, kritisch, engagiert

Wir sind engagierte Menschen, die sich konstruktiv und sachorientiert in der Politik und für öffentliche Aufgaben einsetzen. Wir vertreten keine Partikularinteressen und richten unsere Arbeit auf Nachhaltigkeit aus. Das «C» in unserem Namen ist für uns Verpflichtung. Wir orientieren unsere politische Arbeit nicht nur nach der aktuellen Tagespolitik, sondern auch an grundlegenden Werten wie Solidarität, Freiheit in Verbindung mit Verantwortung, Menschenwürde, Gemeinwohl, Sachlichkeit und Wahrhaftigkeit. Die Präambel der Bundesverfassung drückt diese Haltung kraftvoll aus: «…gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen.»

www.csp-ow.ch
Selbstporträt
Logo der Partei der Arbeit
Partei der Arbeit PdA
  • 0,4% Wähleranteil (Nationalratswahlen 2015)
  • 1 Sitz im Nationalrat (1 Mann)
Mensch vor Profit!
Wir verteidigen die grossen Ziele, vor allem die der kleinen Leute!

Nach dem Verbot der KPS 1939, wurde die PdAS 1944 gegründet und kämpft seitdem für die Rechte der Benachteiligten in unserem Land. Der parlamentarische Kampf wird die Probleme des Kapitalismus nicht lösen, kann aber den Forderungen der breiten Bevölkerung, der Arbeiterinnen und Arbeiter, Gehör verschaffen und Verbesserungen ermöglichen.

Wir fordern gleiche Rechte für alle, Lohngleichheit für Frau und Mann sowie einen Mindestlohn. Auch fordern wir eine soziale sowie antikapitalistische Ökologie, in der eine landwirtschaftliche Produktion mit dem Ziel der Ernährungssouveränität betrieben wird und in der die LandarbeiterInnen eine angemessene Bezahlung erhalten. Eine sichere Altersvorsoge, indem die zweite Säule in die erste überführt wird und die aktuellen AHV-Renten erhöht werden, bleibt für uns eine Priorität.

Wir setzen uns auch ein für eine öffentliche Krankenkasse mit einkommensabhängigen Beiträgen, die die zahnärztliche Versorgung einschliesst. Auch fordern wir ein Verbot von Waffenexporten.

www.pda.ch
Selbstporträt
Logo der MCG
Mouvement Citoyens Genevois MCG
  • 0,3% Wähleranteil (Nationalratswahlen 2015)
  • 1 Sitz im Nationalrat (1 Mann)
Weder links noch rechts, Genf zuerst!

Das MCG wurde von Leuten gegründet, die genug hatten von Parteien, die den Bezug zur Realität von heute verloren haben und leere Ideologien von früher vertreten. Wir stehen weder links noch rechts, sondern im Dienst der Bürgerinnen und Bürger. Wir sind für eine soziale Politik, eine starke Wirtschaft und eine vorbildliche Sicherheitspolitik.

Wir befürworten eine tiefgreifende Reform der Krankenversicherung, und wir verlangen, dass die bilateralen Abkommen neu verhandelt werden. Angesichts des übermässigen europäischen Konkurrenzdrucks und des Zustroms von Grenzgängerinnen und Grenzgängern aus dem EU-Raum wollen wir unsere einheimischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schützen: Ihnen gebührt erste Priorität. Gleichzeitig sollen lokal verankerte kleine und mittlere Unternehmen Vorrang haben.

Wir fordern eine unabhängige, selbstbestimmte Schweiz, der in einem Europa der Regionen mit Respekt begegnet wird.

www.mcge.ch